GENDER CHECKEine Aktion zur Förderung der Balance von Beruf und Privatleben für Frauen und Männer in Europa 
In vielen Bereichen der Zivilgesellschaft der Europäischen Union hat sich trotz der Gleichheit vor dem Gesetz die Gleichstellung insbesondere unter dem Blickwinkel der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben von Frauen und Männern noch nicht in befriedigendem Maße durchgesetzt. Trotz der verschiedenen auch erfolgreichen strategischen Initiativen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf der EU-Ebe-ne und auf Ebene der Mitgliedsstaaten bleibt die Überwindung von gesellschaftlich vorfindbaren Ungleichbehandlungen, Geschlechterhierarchien und Rollenzuweisungen eine Herausforderung für die europäischen politischen Entscheidungsstrukturen sowie der gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse. Auch wenn viele Organisationen, Einrichtungen und Verbände der Zivilgesellschaft sowie Unternehmen und staatliche Strukturen offen für Gleichstellungsinitiativen und -strategien sind, so bleibt ihr Umsetzung vielfach in den Anfängen stecken. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie reichen von der fehlenden Bereitschaft der Leitungsebenen und Vertretungsorgane der Beschäftigten zur gezielten Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auch für Männer über das Festhalten an Privilegien und tradiertem Rollenverständnis bis zu durchaus auch begründeten Ängsten über den Verlust von Aufstiegs-chancen und Einkommen. Das war die Herausforderung für die Entwicklung des Projektes „GENDER CHECK – Eine Aktion zur Förderung der Balance von Beruf und Privatleben für Frauen und Männer in Europa”, das alsVorhaben des European Training Network (ETN) in einer Programm-linie der EU-Generaldirektion‚ Beschäftigung, Soziale Angelegenhei-ten und Chancengleichheit” beantragt und bewilligt wurde. Beteiligte nationale Organisationen sind der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (Deutschland), CESEP (Belgien) und Fédération Léo Lagrange (Frankreich) als Mitglieder des Netzwerkes.
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